Verstehen Aktualisiert: Juni 2026 · ca. 9 Min.

Vitamin K2 (MK-4)

Vitamin K2 (MK-4) ist ein fettlösliches Vitamin aus der Gruppe der Menachinone und gehört zu den vitamin-K-abhängigen Cofaktoren des Körpers.

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Inhalt

Vitamin K2 (MK-4) ist ein fettlösliches Vitamin aus der Gruppe der Menachinone und gehört zu den vitamin-K-abhängigen Cofaktoren des Körpers. Es aktiviert spezielle Gla-Proteine, die für die Blutgerinnung, den Knochenstoffwechsel und die Regulation von Kalzium im Gefäßsystem unentbehrlich sind. MK-4 unterscheidet sich von MK-7 durch seine kürzere Seitenkette.

Merkmal Angabe
Stoffklasse Fettlösliches Vitamin, Menachinon (Vitamin-K2-Reihe)
Referenzwert Vitamin K (gesamt) ca. 60–80 µg/Tag (D-A-CH-Schätzwerte für Erwachsene)
Hauptfunktion Carboxylierung (Aktivierung) von Gla-Proteinen wie Osteocalcin und Matrix-Gla-Protein
Mangel-/Risikozeichen Verlängerte Blutungsneigung, reduzierte Knochen-Gla-Protein-Aktivität
Besonderheit Wird auch endogen aus Vitamin K1 umgewandelt; kurze Halbwertszeit gegenüber MK-7

Was ist Vitamin K2 (MK-4) genau?

Vitamin K2 (MK-4) ist die als Menachinon-4 bezeichnete Variante der Vitamin-K2-Familie und besitzt eine Seitenkette aus vier Isopreneinheiten. Vitamin K ist ein Sammelbegriff für strukturell verwandte Verbindungen: Vitamin K1 (Phyllochinon) stammt vor allem aus grünem Blattgemüse, während Vitamin K2 (Menachinone, MK-n) tierischen oder mikrobiellen Ursprungs ist. MK-4 nimmt eine Sonderstellung ein, da es nicht primär von Bakterien gebildet, sondern im Gewebe aus Vitamin K1 und anderen Vitamin-K-Formen umgewandelt wird.

Die zentrale biochemische Aufgabe aller Vitamin-K-Formen ist die sogenannte γ-Carboxylierung. Dabei werden bestimmte Glutaminsäure-Reste in spezialisierten Proteinen, den Gla-Proteinen, chemisch modifiziert und dadurch funktionsfähig gemacht. Ohne diese Aktivierung können diese Proteine Kalzium nicht binden und ihre biologische Aufgabe nicht erfüllen. MK-4 dient in diesem Prozess als Cofaktor des Enzyms γ-Glutamyl-Carboxylase.

Wie wirkt Vitamin K2 (MK-4) im Körper?

Vitamin K2 (MK-4) wirkt als Cofaktor bei der Aktivierung vitamin-K-abhängiger Proteine, die Kalzium binden und steuern. Diese Proteine sind sowohl an der Blutgerinnung als auch am Knochen- und Gefäßstoffwechsel beteiligt.

Zu den bekanntesten vitamin-K-abhängigen Proteinen im Knochen zählen Osteocalcin und das Matrix-Gla-Protein. Laut Hauschka, Lian, Cole et al. (1989) sind Osteocalcin und Matrix-Gla-Protein vitamin-K-abhängige Proteine des Knochens, die nur in carboxylierter Form ihre Aufgabe in der Kalziumbindung erfüllen können. Osteocalcin wird von knochenbildenden Zellen produziert und ist an der Einlagerung von Mineralien in die Knochenmatrix beteiligt. Das Matrix-Gla-Protein wirkt unter anderem in Gefäßwänden und Knorpel.

Eine zweite, klassische Funktionsebene betrifft die Blutgerinnung. Mehrere Gerinnungsfaktoren (Faktor II, VII, IX und X) sowie regulierende Proteine sind vitamin-K-abhängig. Laut Mann, Nesheim, Church et al. (1990) laufen die Reaktionen dieser vitamin-K-abhängigen Enzymkomplexe oberflächenabhängig ab, das heißt an Membranoberflächen, wobei die carboxylierten Gla-Domänen die Bindung an kalziumvermittelte Komplexe ermöglichen. Erst durch die Vitamin-K-abhängige Carboxylierung erhalten diese Faktoren ihre Fähigkeit, an den Ort der Gerinnung zu binden.

MK-4 unterscheidet sich pharmakokinetisch von längerkettigen Menachinonen wie MK-7. Es hat tendenziell eine kürzere Verweildauer im Blut. Während sein Beitrag zur Gewebeversorgung in bestimmten Organen diskutiert wird, ist die wissenschaftliche Bewertung der gezielten therapeutischen Bedeutung in vielen Bereichen noch nicht abschließend.

Wie viel Vitamin K2 (MK-4) braucht der Mensch pro Tag?

Für Vitamin K2 (MK-4) existiert kein eigenständiger offizieller Tagesbedarf; die Referenzwerte beziehen sich auf Vitamin K insgesamt und liegen für Erwachsene bei etwa 60–80 µg pro Tag (D-A-CH-Schätzwerte).

Diese Schätzwerte orientieren sich überwiegend an der Menge, die für eine ausreichende Blutgerinnungsfunktion notwendig ist. Die Frage, ob für die optimale Aktivierung von Knochen- und Gefäßproteinen ein höherer Bedarf besteht, ist Gegenstand der Forschung und bislang nicht in offiziellen Referenzwerten abgebildet. Der Körper bezieht Vitamin K aus mehreren Quellen gleichzeitig: Vitamin K1 aus pflanzlichen Lebensmitteln, Menachinone aus tierischen und fermentierten Lebensmitteln sowie aus der körpereigenen Umwandlung zu MK-4.

Folgende Faktoren können den Vitamin-K-Status beeinflussen:

  • Fettaufnahme: Als fettlösliches Vitamin wird MK-4 besser mit fetthaltigen Mahlzeiten aufgenommen.
  • Darmgesundheit und Fettverdauung: Erkrankungen, die die Fettaufnahme stören, können den Status senken.
  • Medikamente: Vitamin-K-Antagonisten greifen gezielt in den Vitamin-K-Stoffwechsel ein.
  • Ernährungsmuster: Eine geringe Aufnahme von grünem Gemüse und tierischen oder fermentierten Produkten reduziert die Zufuhr.

Welche Lebensmittel enthalten Vitamin K2 (MK-4)?

Vitamin K2 (MK-4) findet sich vor allem in tierischen Lebensmitteln, da MK-4 im tierischen Gewebe aus Vitamin K1 gebildet wird; andere Menachinone stammen zusätzlich aus fermentierten Produkten.

Typische Quellen, die in der Ernährungswissenschaft genannt werden, umfassen:

  • Tierische Produkte: Fleisch, Innereien wie Leber, Eigelb und bestimmte Milchprodukte enthalten MK-4 in unterschiedlichen Mengen.
  • Fermentierte Lebensmittel: Fermentierte Sojaprodukte und gereifte Käsesorten liefern längerkettige Menachinone wie MK-7 und MK-9.
  • Pflanzliche Vitamin-K1-Quellen: Grünes Blattgemüse liefert kein direktes MK-4, trägt aber zur gesamten Vitamin-K-Versorgung und damit indirekt zur körpereigenen MK-4-Bildung bei.

Der MK-4-Gehalt von Lebensmitteln hängt unter anderem von der Tierart, der Fütterung und der Verarbeitung ab. Eine abwechslungsreiche Mischkost mit grünem Gemüse, hochwertigen tierischen Produkten und gegebenenfalls fermentierten Lebensmitteln deckt in der Regel den Vitamin-K-Bedarf gesunder Personen.

Wie sicher ist Vitamin K2 (MK-4) und wann ist Vorsicht geboten?

Vitamin K2 (MK-4) gilt aus natürlichen Lebensmittelquellen als gut verträglich, eine relevante Toxizität ist bei üblicher Zufuhr nicht bekannt; entscheidende Vorsicht besteht jedoch bei der Einnahme bestimmter gerinnungshemmender Medikamente.

Die wichtigste sicherheitsrelevante Wechselwirkung betrifft Vitamin-K-Antagonisten. Diese Medikamente wirken, indem sie den Vitamin-K-Kreislauf hemmen und so die Bildung aktiver Gerinnungsfaktoren reduzieren. Eine zusätzliche, schwankende Zufuhr von Vitamin K – einschließlich MK-4 – kann die Wirkung dieser Medikamente abschwächen oder unkontrolliert verändern. Patientinnen und Patienten unter Vitamin-K-Antagonisten sollten ihre Vitamin-K-Zufuhr daher nicht eigenmächtig ändern und Nahrungsergänzungsmittel nur nach ärztlicher Rücksprache verwenden.

Bei einer anderen Gruppe gerinnungshemmender Medikamente, den nicht-vitamin-K-abhängigen oralen Antikoagulanzien (NOAK/DOAK), spielt die Vitamin-K-Zufuhr pharmakologisch eine geringere Rolle, da diese Wirkstoffe nicht über den Vitamin-K-Stoffwechsel wirken. Laut Steffel, Collins, Antz et al. (2021) liefert der Praxisleitfaden der European Heart Rhythm Association strukturierte Empfehlungen zum Einsatz dieser nicht-vitamin-K-abhängigen oralen Antikoagulanzien bei Vorhofflimmern. Laut van Es, Coppens, Schulman et al. (2014) zeigen die Daten aus den Phase-3-Studien zur Behandlung akuter venöser Thromboembolien, dass direkte orale Antikoagulanzien im Vergleich mit Vitamin-K-Antagonisten untersucht wurden. Laut van der Hulle, Kooiman, den Exter et al. (2014) bestätigt eine systematische Übersichtsarbeit mit Metaanalyse den Vergleich von neuartigen oralen Antikoagulanzien mit Vitamin-K-Antagonisten in der Behandlung der akuten symptomatischen venösen Thromboembolie. Diese Arbeiten verdeutlichen, dass der Vitamin-K-Status für die Wahl und Steuerung der Gerinnungstherapie medizinisch bedeutsam ist und ärztlich begleitet werden muss.

Für gesunde Menschen ohne gerinnungshemmende Medikation gilt Vitamin K2 in den über die Ernährung üblichen Mengen als sicher. Bei der Einnahme höher dosierter Nahrungsergänzungsmittel ist eine ärztliche Beratung sinnvoll, insbesondere bei bestehenden Erkrankungen oder Dauermedikation.

Wie ist die Studienlage zu Vitamin K2 (MK-4) einzuordnen?

Die Studienlage zu Vitamin K2 (MK-4) ist im Bereich der grundlegenden Biochemie gut belegt, während viele gesundheitsbezogene Anwendungsclaims als vorläufig oder hypothesengetrieben einzustufen sind.

Als gesichert gilt die Rolle von Vitamin K als Cofaktor der γ-Carboxylierung. Laut Hauschka, Lian, Cole et al. (1989) ist die Vitamin-K-Abhängigkeit von Osteocalcin und Matrix-Gla-Protein im Knochen klar dokumentiert. Ebenso ist die Bedeutung vitamin-K-abhängiger Faktoren in der Gerinnung biochemisch fundiert; laut Mann, Nesheim, Church et al. (1990) sind die oberflächenabhängigen Reaktionen dieser Enzymkomplexe detailliert beschrieben. Dieses mechanistische Wissen bildet die unbestrittene Grundlage der Vitamin-K-Forschung.

Weniger eindeutig ist die Frage, ob eine gezielte zusätzliche Zufuhr von MK-4 über den normalen Bedarf hinaus klinisch messbare Vorteile für Knochen oder Gefäße bringt. Hier ist zwischen plausiblem Wirkmechanismus und belegtem klinischem Nutzen zu unterscheiden. Viele populäre Aussagen – etwa zur gezielten Lenkung von Kalzium „weg von den Gefäßen, hin zum Knochen" – beruhen auf nachvollziehbaren biochemischen Modellen, sind aber in ihrer praktischen Tragweite noch nicht abschließend bewiesen. Eine seriöse Einordnung trennt daher den etablierten Grundlagenmechanismus vom Bereich des wissenschaftlichen Hypes.

Im Zusammenhang mit der Gerinnungstherapie ist die Evidenz besser strukturiert: Die genannten Übersichts- und Leitlinienarbeiten von Steffel et al. (2021), van Es et al. (2014) und van der Hulle et al. (2014) liefern eine solide Grundlage für den klinischen Umgang mit Vitamin-K-Antagonisten und ihren Alternativen. Sie betreffen jedoch primär die medizinische Gerinnungssteuerung und nicht die Nahrungsergänzung mit MK-4 zur Prävention.

Worin unterscheiden sich MK-4 und MK-7?

MK-4 und MK-7 gehören beide zur Vitamin-K2-Familie, unterscheiden sich aber in der Länge ihrer Seitenkette und damit in Herkunft und Pharmakokinetik.

  • Seitenkette: MK-4 trägt vier, MK-7 sieben Isopreneinheiten.
  • Herkunft: MK-4 entsteht überwiegend durch körpereigene Umwandlung sowie aus tierischen Quellen; MK-7 stammt typischerweise aus bakterieller Fermentation.
  • Verweildauer: MK-7 weist im Allgemeinen eine längere Halbwertszeit im Blut auf als MK-4, das schneller verstoffwechselt wird.

Beide Formen erfüllen dieselbe Grundfunktion als Cofaktor der Carboxylierung. Welche Form in welcher Situation vorteilhaft ist, hängt von der jeweiligen Fragestellung ab und ist nicht pauschal zu beantworten. Für die Deckung des allgemeinen Vitamin-K-Bedarfs ist die kombinierte Aufnahme aus verschiedenen Quellen entscheidender als die isolierte Betrachtung einer einzelnen Unterform.

Häufige Fragen

Ist Vitamin K2 (MK-4) dasselbe wie Vitamin K1?

Nein. Vitamin K1 (Phyllochinon) stammt vor allem aus grünem Blattgemüse, während Vitamin K2 (MK-4) ein Menachinon tierischen Ursprungs ist und auch körpereigen aus K1 gebildet wird. Beide gehören zur Vitamin-K-Familie und wirken als Cofaktoren der Carboxylierung, unterscheiden sich aber in Struktur, Herkunft und Stoffwechselverhalten deutlich voneinander.

Kann der Körper MK-4 selbst herstellen?

Ja, teilweise. Der Körper kann Vitamin K1 und andere Vitamin-K-Formen im Gewebe in MK-4 umwandeln. Diese endogene Bildung ist ein wesentlicher Grund, warum MK-4 nicht ausschließlich über die Nahrung aufgenommen werden muss. Eine ausreichende Gesamtzufuhr an Vitamin K aus verschiedenen Lebensmitteln unterstützt diesen Umwandlungsprozess und die allgemeine Versorgung.

Brauche ich ein Nahrungsergänzungsmittel mit MK-4?

Für die meisten gesunden Menschen mit ausgewogener Ernährung ist eine ausreichende Vitamin-K-Versorgung über Lebensmittel möglich, sodass eine Ergänzung nicht zwingend nötig ist. Ob im Einzelfall ein Präparat sinnvoll ist, hängt von Ernährung, Gesundheitszustand und Medikamenten ab. Diese Entscheidung sollte individuell und ärztlich beraten getroffen werden.

Darf ich MK-4 einnehmen, wenn ich Blutverdünner nehme?

Das hängt vom Medikament ab und muss ärztlich geklärt werden. Bei Vitamin-K-Antagonisten kann zusätzliches Vitamin K die Wirkung beeinflussen, weshalb hier besondere Vorsicht und eine stabile Zufuhr wichtig sind. Bei direkten oralen Antikoagulanzien spielt Vitamin K pharmakologisch eine geringere Rolle. In jedem Fall sollte keine eigenmächtige Einnahme erfolgen.

Woran erkennt man einen Vitamin-K-Mangel?

Ein ausgeprägter Vitamin-K-Mangel zeigt sich vor allem an einer erhöhten Blutungsneigung, etwa verlängerten Blutungszeiten. Da Vitamin K auch Knochenproteine aktiviert, kann ein unzureichender Status zusätzlich die Funktion vitamin-K-abhängiger Knochenproteine beeinträchtigen. Ein klinisch relevanter Mangel ist bei ausgewogener Ernährung selten und sollte bei Verdacht ärztlich abgeklärt werden.

Ist eine Überdosierung von Vitamin K2 möglich?

Aus natürlichen Lebensmitteln ist eine schädliche Überdosierung von Vitamin K2 nicht bekannt, und das Vitamin gilt in üblichen Mengen als gut verträglich. Bei höher dosierten Nahrungsergänzungsmitteln ist dennoch Zurückhaltung geboten, insbesondere bei gerinnungshemmender Medikation oder bestehenden Erkrankungen. Vor der Einnahme solcher Präparate ist eine ärztliche Beratung empfehlenswert.

Dieser Artikel dient ausschließlich der allgemeinen Information und ersetzt keine individuelle ärztliche oder ernährungstherapeutische Beratung. Es werden keine Heilversprechen gemacht. Bei gesundheitlichen Beschwerden, bestehenden Erkrankungen, Schwangerschaft oder der Einnahme von Medikamenten – insbesondere gerinnungshemmenden Wirkstoffen – sollten Sie vor einer gezielten Vitamin-K2-Zufuhr ärztlichen Rat einholen.

Wissenschaftliche Quellen

Ausgewählte begutachtete Übersichtsarbeiten zu diesem Thema:

  • Hauschka PV, Lian JB, Cole DE et al.: Osteocalcin and matrix Gla protein: vitamin K-dependent proteins in bone. Physiol Rev, 1989. doi:10.1152/physrev.1989.69.3.990
  • Steffel J, Collins R, Antz M et al.: 2021 European Heart Rhythm Association Practical Guide on the Use of Non-Vitamin K Antagonist Oral Anticoagulants in Patients with Atrial Fibrillation. Europace, 2021. doi:10.1093/europace/euab065
  • van Es N, Coppens M, Schulman S et al.: Direct oral anticoagulants compared with vitamin K antagonists for acute venous thromboembolism: evidence from phase 3 trials. Blood, 2014. doi:10.1182/blood-2014-04-571232
  • Mann KG, Nesheim ME, Church WR et al.: Surface-dependent reactions of the vitamin K-dependent enzyme complexes. Blood, 1990. doi:10.1182/blood.v76.1.1.1
  • van der Hulle T, Kooiman J, den Exter PL et al.: Effectiveness and safety of novel oral anticoagulants as compared with vitamin K antagonists in the treatment of acute symptomatic venous thromboembolism: a systematic review and meta-analysis. J Thromb Haemost, 2014. doi:10.1111/jth.12485

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